Schröpftherapie

Schon seit Jahrtausenden bekannt, ist das Schröpfen als Therapie bei vielen Erkrankungen äußerst hilfreich. In der Naturheilkunde gehört das Schröpfen mit Glasglocken zu den sogenannten Ab- oder Ausleitungsverfahren, Ziel ist dabei für den Körper schädliche oder krankmachende Stoffe zu mobilisieren und deren Ausscheidung anzuregen. In der Anwendung wird trockenes und blutiges Schröpfen unterschieden sowie die Schröpfkopfmassage. Es werden unter Vakuum gesetzte Glasglocken verschiedener Durchmesser meist auf den Rücken, aber auch beispielsweise auf dem Oberbauch oder über der Leber, aufgesetzt und zwischen 5 und 15 Minuten auf der Haut belassen.

Durch die lokal gesteigerte Durchblutung werden der Lymphfluss und der Stoffwechsel im behandelten Areal angeregt, Verspannungen und Verhärtungen können gelockert werden, Schmerzzustände verbessern sich oft deutlich. Das Schröpfen auf bestimmten Hautzonen, die ähnlich wie die Reflexzonen der Fußsohle über die Nervenbahnen auch die mit ihnen verbundenen inneren Organe abbilden, kann auf diese positiv wirken. Darüber hinaus wird durch die therapeutisch gewollte Erzeugung eines örtlichen Blutergusses das Immunsystem stimuliert und das Nervensystem durch diesen Reiz umgestimmt, d.h. harmonisiert; Schröpfen kann kräftigend und anregend auf das gesamte Körpersystem einwirken.

 

In unserer Praxis wenden wir nur das trockene Schröpfen und die Schröpfkopfmassage an, beides mit einem leichten, durchblutungsfördernden Hautöl. Besonders die Schröpfkopfmassage kann die Muskulatur und somit Verspannungen lockern und vorbereitend für andere naturheilkundliche Therapien angewendet werden.

 

Positiv beeinflusst werden durch die Schröpftherapie beispielsweise:

 

  • Asthma bronchiale

  • Bluthochdruck oder niedriger Blutdruck

  • Bronchitis

  • Depressive Verstimmungen

  • Entzündliche Prozesse (akut und chronisch)

  • Gallenerkrankungen (funktionell, d. h. ohne organische Ursache)

  • Herzbeschwerden (funktionell, d. h. ohne organische Ursache)